100 beste Plakate 16<br />
						Deutschland Österreich Schweiz

7. – 23. Juli 2017

Eine Ausstellung des 100 Beste Plakate e. V., Berlin in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang

Auch in diesem Jahr ist das Museum Folkwang wieder Gastgeber der Ausstellung 100 beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz. Am Wettbewerb des Vereins 100 Beste Plakate e.V. hatten sich 632 (darunter 183 studentische) Einreicher beteiligt. 52 der prämierten 100 Plakate und Plakatserien stammen aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich. Seit dem Wettbewerbsjahrgang 2010 werden die Ergebnisse in drei Kategorien ausgewiesen. Aktuell handelt es sich um 82 Auftragsarbeiten (Kategorie A), 6 selbstinitiierte Plakate/Eigenwerbung (Kategorie B) und 12 Ergebnisse aus dem Kontext studentischer Projektaufträge (Kategorie C).

Die international besetzte Jury – bestehend aus Alain Le Quernec (Quimper), Eva Dranaz (Wien), Markus Dreßen (Leipzig), Stefan Guzy (Berlin) und Martin Woodtli (Zürich) – hat aus über 2000 Einsendungen eine Auswahl aus dem Plakatjahr 2016 getroffen. Alain Le Quernec, Juryvorsitzender, hat den Jahrgang wie folgt beschrieben: „Aus mehreren tausend Plakaten 100 auszuwählen bedeutet, ein Panorama aus den besten Werken dieser Grafikform zusammenzustellen, wobei die Priorität darin besteht, das Aufkommen neuer Ideen, neuer Ausdrucksweisen, neuer Codes, kurz gesagt, die neuen Trends herauszustellen und auf diese Weise diese Veranstaltung jungen Grafikern und Studenten zugänglich zu machen. […] ich freue mich, zu verkünden: »Hier sind die 100 besten Plakate«“

Der Wettbewerb 100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz, seit 2000 im internationalen Maßstab ausgeschrieben, gilt nunmehr über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus als wichtige Institution aktuellen Plakat-Designs. Der Wettbewerb geht auf eine Initiative aus dem Jahre 1966 zurück und präsentiert die aktuellen Tendenzen des Plakatdesigns in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2008 ist das Deutsche Plakat Museum Partner des Vereins. Es ist gelungen, den Wettbewerb über die Jahre stets weiter zu entwickeln und zahlreiche Grafik-Designer und -Designerinnen, Studierende der Fachbereiche Grafik-Design diverser künstlerischer Hoch- und Fachhochschulen, Agenturen, Büros aber auch Auftraggeber und Druckereien für die Teilnahme zu gewinnen.

Die Ausstellung tourt durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Auftakt fand kürzlich in Berlin statt; nach der Station in Essen wandert die Ausstellung weiter nach Nürnberg, Luzern, Wien, La Chaux-de-Fonds und Zürich.

Eine Ausstellung des 100 Beste Plakate e.V., Berlin in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.100-beste-plakate.de

Buch zur Ausstellung
100 Beste Plakate e.V. (Hrsg.): 100 beste Plakate 16 Deutschland Österreich Schweiz, Dortmund 2017 (Verlag Kettler), ISBN 978-3-86206-658-2, EUR 29,90

 

 

San Francisco 1967<br />
						Plakate im Summer of Love

 9. Juni – 3. September 2017

Die Hippie-Bewegung fand mit dem Summer of Love 1967 in San Francisco ihren Höhepunkt. Zum 50. Jubiläum widmet das Museum Folkwang der Hippie-Kultur im Sommer 2017 eine umfangreiche Ausstellung. Rund 250 psychedelische Plakate – ergänzt durch Fotografien, Schallplattencover und Konzertkarten – ermöglichen einen umfassenden Einblick in diese wichtige Umbruchphase. San Francisco 1967 ist die bisher größte Plakatausstellung zum Summer of Love in Europa überhaupt.

Vor dem Hintergrund schwerer Rassenunruhen, dem Vietnamkrieg und einer konsumorientierten Gesellschaft, entwickelte sich in San Francisco der 1960er Jahre eine Gegenkultur, die nach neuen Wegen im Zusammenleben von Menschen und Staaten suchte. Neben dem Dresscode war es vor allem die Musik von Jefferson Airplaine, The Grateful Dead, The Doors oder Jimi Hendrix und Janis Joplin, die der Bewegung Ausdruck verlieh. Geworben wurde vor allem mit Plakaten. Dem psychedelischen Plakat – der richtungsweisenden visuellen Hinterlassenschaft jener Jahre um 1967 – widmet sich diese Ausstellung. Gezeigt werden 246 Plakate, ergänzt durch Theaterzettel, Konzerttickets, Schallplattencover, Soundeffekte und der Installation einer originalen Joshua Light Show von 1967. Die Themenfelder der Ausstellung rücken Vietnamkrieg, Musikkultur, afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung, sexuelle Befreiung und Alltagskultur in den Fokus.
Den Künstlern ist es in kürzester Zeit gelungen, einen völlig neuen Stil zu kreieren: Europa diente unter anderem mit Elementen des Jugendstils und der Wiener Sezession als Inspirationsquelle. Auch die zeitgenössische amerikanische Kunst und neue Strömungen wie etwa die Pop Art griffen namhafte Plakatkünstler und Designer wie Victor Moscoso, Bonnie MacLean, Gary Grimshaw, Lee Conclin, Bob Schnepf und andere auf. Die Plakate belegen, dass die Hippiekultur – jenseits aller verkürzenden Klischees – sich in vielen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagierte. Sie dokumentieren in ihren Formen, Farben und Themen eine ungewöhnliche Zeit voller Ideale. Die Designs des psychedelischen Plakats gehören zu den kreativen Höhepunkten der Plakatgeschichte.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch Leihgaben des Hannoveraner Sammlerpaares Lutz Hieber und Gisela Theising.

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter:
https://m.youtube.com/watch?v=mFdSpt01Cds&feature=youtu.be

 

 

 

Niklaus Troxler<br />
						Jazz'n'more – Plakate

29. September 2017 – 14. Januar 2018

Eröffnung: 28. Sept., 19 Uhr

Niklaus Troxler (*1947) ist vor allem für seine Jazz-Plakate bekannt. Zunächst entstanden diese für sein Festival im schweizerischen Willisau, doch schon bald war er gefragter Bildgeber der gesamten (Free-Jazz) Szene. Seine Arbeiten sind zumeist kraft voll und unverwechselbar – und das trotz ständiger Variationen in Form, Farbe und Typografie.

 

 

 

 

Preis des Deutschen Plakat Museums für Plakatpublizistik

 

Verleihung, Freitag, 6. Oktober 2017, 18.30 Uhr (Gartensaal),

Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen

 
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